Mit dem Fest der Taufe des Herrn endet die Weihnachtszeit und es beginnt der Weg Jesu in die Öffentlichkeit. Wir erinnern uns daran, wie Jesus von Johannes im Jordan getauft wurde – ein Moment, in dem der Himmel offenstand.
Dieses Fest ist auch eine Einladung an uns: Wir dürfen uns darauf besinnen, dass auch wir durch unsere Taufe angenommen und geliebt sind. Es ist der Zuspruch, dass Gott jeden Weg mit uns gemeinsam geht.
„Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht.“ Mit diesen Worten ruft der Prophet Jesaja einem Volk zu, das Dunkelheit kennt: Unsicherheit, Angst, Orientierungslosigkeit. Nicht die Finsternis hat das letzte Wort, sondern das Licht Gottes. Heute, am Hochfest Erscheinung des Herrn, hören wir: Dieses Licht ist erschienen. Es hat einen Namen, ein Gesicht – Jesus Christus. Er ist das Licht der Welt, das nicht nur einem Volk, sondern allen Menschen leuchtet.
Am 1.Herz-Jesu-Freitag im Jahr 2026 am 2. Jän. hielt unserer Pfarrer Mario im Anschluss an den Barmherzigkeitsrosenkranz und der Hl.Messe einen Impuls im Pfarrsaal über "SEKULARISIERUNG und SYNODALITÄT im Pfarrverband", der sehr gut besucht war. Er betonte die Selbstständigkeit beider Pfarren und machte Mut zu NEUEM und Bereitschaft zur Laienmitarbeit.
Am Ende dieses Jahres sind wir zusammengekommen, um innezuhalten. Wir schauen dankbar zurück auf die vergangenen Monate, auf alles, was wir erleben durften. Vieles ist uns geschenkt worden: Gottes Schutz und Begleitung, Menschen, die uns nahe waren – Familie und Freunde, aber auch viele, die wir nicht einmal kennen und die dennoch zu unserem Leben beigetragen haben. Zugleich wissen wir: Dieses Jahr war nicht nur von Gutem geprägt. Es gab Fehler, Versäumnisse, Worte und Taten, die wir bereuen. Darum wollen wir jetzt vor Gott treten mit Dankbarkeit im Herzen und mit der Bitte um sein Erbarmen. Bitten wir Gott um Vergebung für alles, was uns von ihm und voneinander getrennt hat, und vertrauen wir darauf, dass sein Licht größer ist als unsere Schuld.
In der Pfarre Petzenkirchen waren heuer, der Jahreszeit entsprechend bei windigen und kalten Tagen 120 Sternsinger mit 32 Begleitpersonen unterwegs. Sie verbreiteten die Weihnachtsbotschaft in jedes Haus und baten um Spenden für Menschen in Not. In diesem Jahr stehen die Hilfsprojekte in Tansania im Fokus, wo etwa 500 Initiativen unterstützt werden.
Dank des Engagements aller Beteiligten konnte ein äußerst positives Ergebnis erzielt werden. € 8.270.- Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, den Kindern, die als Sternsinger aktiv waren, sowie den Begleitpersonen. Besonderer Dank gilt auch denen, die beim Organisieren und Sortieren der Kleidung, beim Ankleiden für die Sternsinger geholfen haben, sowie Anni Scheuchelbauer, die erneut für die Organisation und Einteilung zuständig war.
Der heilige Stephanus, erster Märtyrer der Kirche, erstrahlt als leuchtendes Zeugnis unerschütterlichen Glaubens. In seiner Liebe zu Christus und seinem Gebet für seine Verfolger wurde er zum Sinnbild christlicher Hingabe, Mut und Vergebung.
Weihnachten hört nicht an der Krippe auf. Der zweite Feiertag ruft uns dazu auf, das „Licht der Welt“ in unseren Alltag zu tragen. Es geht darum, die Liebe, die wir gestern gefeiert haben, heute durch Taten weiterzugeben – durch ein offenes Ohr, helfende Hände und ein Herz für jene, die am Rande stehen.